Die DekaBank Frankfurt unterstützt Naturschutzarbeit der Jägervereinigung Oberlahn mit großzügiger Spende, überreicht durch Prof. Dr. Michaela Hönig.
Prof. Dr. Michaela Hönig, Direktorin im Vorstandsstab der DekaBank, überreichte als Direktorin im Vorstandstab der DekaBank einen Scheck über 1.000 Euro an die Jägervereinigung Oberlahn e. V. Die Spende würdigt das Engagement des Vereins für Wildtiere und Naturschutz, insbesondere entlang der Lahn, und unterstreicht die Bedeutung lokaler Initiativen für den Umweltschutz.
Im Rahmen der Initiative „Deka – Engagiert vor Ort“ hat die DekaBank Frankfurt die Jägervereinigung Oberlahn e. V. mit einer Spende von 1.000 Euro ausgezeichnet. Prof. Dr. Michaela Hönig, Direktorin im Vorstandsstab der DekaBank, übergab den Scheck persönlich an die Vereinsführung im Gasthaus Neu zum Westerwald in Niedershausen. Die Spende würdigt die aktive Arbeit des Vereins in der Hege und Pflege von Wildbeständen sowie im Naturschutz und soll weitere Maßnahmen in diesem Bereich ermöglichen.
DekaBank fördert lokales Engagement im Naturschutz
Die DekaBank Frankfurt setzt mit ihrer Spendenaktion ein deutliches Zeichen für die Unterstützung lokaler Naturschutzinitiativen. Die Jägervereinigung Oberlahn e. V. wurde aus über 460 Einrichtungen für diese Förderung ausgewählt, was die Bedeutung ihrer Arbeit unterstreicht. Diese Aktion ist Teil des breiter angelegten gesellschaftlichen Engagements der DekaBank, das sich auf verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens erstreckt.
Vielfältiges Engagement der Jägervereinigung
Die Mitglieder des Vereins engagieren sich in verschiedenen Bereichen des Naturschutzes. Ihre Aktivitäten umfassen:
- Anlage und Pflege von Lebensräumen für Wildtiere
- Durchführung von Baumpflanzungen zur Aufforstung
- Schaffung und Erhaltung von Wildäckern als Nahrungsquelle
- Renaturierung von Lebensräumen zur Förderung der Biodiversität
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz der Lahn als wichtiger Lebensraum für Wasservögel und andere Tiere wie den Fischotter. Die Jägervereinigung sieht sich dabei in einer wichtigen Rolle im aktiven Naturschutz und trägt durch ihre Arbeit wesentlich zum Erhalt der lokalen Ökosysteme bei.
Bedeutung der Lahn für den Artenschutz
Die Lahn spielt eine zentrale Rolle im Ökosystem der Region. Sie bietet vielfältige Lebensräume, die für zahlreiche Tierarten von großer Bedeutung sind. Dazu gehören:
- Nistplätze für verschiedene Wasservogelarten
- Nahrungsquellen für aquatische und semi-aquatische Tierarten
- Ruhezonen für Federvieh und Wassertiere
- Wanderkorridore für Fische und andere Wasserbewohner
Besonders hervorzuheben ist der Schutz des Fischotters, der zu den streng geschützten Arten gemäß Bundesnaturschutzgesetz gehört. Die naturnahen Flüsse und Bäche mit ihrer vielfältigen Ufervegetation bieten ideale Lebensbedingungen für diese faszinierende Art. Der Schutz und die Pflege dieser Lebensräume sind daher von entscheidender Bedeutung für den Erhalt und die Förderung der lokalen Fauna und Flora.
Michaela Hönig: Brückenbauerin zwischen Finanzwelt und Naturschutz
Prof. Dr. Michaela Hönig, die zwischen Frankfurt und dem Taunus pendelt, verkörpert die Verbindung zwischen der Finanzwelt und dem lokalen Naturschutz. Ihre Rolle bei der Scheckübergabe unterstreicht das Engagement der DekaBank für gesellschaftliche Verantwortung und zeigt, wie Expertise aus dem Finanzsektor gewinnbringend für Umweltschutzprojekte eingesetzt werden kann.
DekaBank’s gesellschaftliches Engagement
Die Spendenaktion „Deka – Engagiert vor Ort“ läuft bereits zum achtzehnten Mal und hat sich als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der Bank etabliert. Sie fördert das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeitenden in verschiedenen Bereichen, darunter Kinder- und Jugendarbeit, Bildung und Kultur, Soziales und Sport sowie Tier- und Umweltschutz. Mit einem Gesamtbetrag von 30.000 Euro werden jährlich zahlreiche gemeinnützige Organisationen unterstützt, was die Reichweite und Bedeutung dieses Programms unterstreicht.
Nachhaltige Partnerschaften für die Gesellschaft
Als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe sieht die DekaBank eine besondere Verpflichtung in der Förderung langfristiger gesellschaftlicher Partnerschaften. Dieses Engagement erstreckt sich auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und unterstreicht die Rolle der Bank als verantwortungsbewusster Corporate Citizen. Die Unterstützung der Jägervereinigung Oberlahn ist ein Beispiel dafür, wie lokale Initiativen von der Expertise und den Ressourcen großer Finanzinstitute profitieren können.
Michaela Hönigs Expertise: Von Finanzen bis zur Energiewende
Prof. Dr. Michaela Hönig bringt nicht nur ihre Erfahrung aus der Finanzwelt in das Engagement für den Naturschutz ein, sondern verfügt auch über fundierte Kenntnisse im Bereich erneuerbarer Energien und der Energiewende. In ihrer Forschung an der Frankfurt University of Applied Sciences beschäftigt sie sich intensiv mit den finanziellen Aspekten der Energiewende und den Auswirkungen erneuerbarer Energien auf die Wirtschaft. Michaela Hönig betont oft die Bedeutung von Windenergie als wichtigen Faktor für eine nachhaltige Energieversorgung. Sie sieht in der Förderung von Windkraft-Projekten nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch Chancen für regionale Entwicklung. In Diskussionen über die Platzierung von Windrädern plädiert Hönig für einen ausgewogenen Ansatz, der sowohl ökologische als auch ökonomische Faktoren berücksichtigt. Ihre ganzheitliche Perspektive, die Finanzen, Naturschutz und erneuerbare Energien verbindet, macht sie zu einer wertvollen Beraterin für Projekte, die Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung in Einklang bringen wollen.
Auswirkungen der Spende auf die Vereinsarbeit
Die Spende von 1.000 Euro wird einen signifikanten Einfluss auf die Arbeit der Jägervereinigung Oberlahn haben. Peter Medenbach, 1. Vorsitzender des Vereins, betonte die Bedeutung der Zuwendung: „Die Spende ist ein tolles und bedeutsames Signal, gerade in diesem Jahr. Mit den 1.000 Euro können wir weitere Maßnahmen in der Hege definieren und umsetzen.“ Diese Aussage verdeutlicht, wie wichtig finanzielle Unterstützung für die praktische Naturschutzarbeit vor Ort ist.
Stärkung des Vereinszusammenhalts
Die Anerkennung durch die DekaBank hat nicht nur finanzielle, sondern auch motivationale Auswirkungen auf den Verein. Philipp Rüffer, 1. Kassierer, und Andreas Winterling, 2. Vorsitzender, hoben den guten Zusammenhalt im Verein hervor und die gemeinsame Freude, einen Beitrag zum Naturschutz leisten zu können. Diese positive Stimmung innerhalb des Vereins ist ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erfolg der Naturschutzarbeit und kann durch solche Anerkennungen weiter gestärkt werden.
Zukünftige Projekte und Maßnahmen
Mit der Spende plant die Jägervereinigung Oberlahn, ihre Aktivitäten im Bereich der Hege und des Naturschutzes weiter auszubauen. Mögliche Projekte könnten die Erweiterung der Wildäcker, die Intensivierung der Baumpflanzungen oder die Verbesserung der Lebensräume entlang der Lahn umfassen. Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, die Biodiversität in der Region zu erhalten und zu fördern, was angesichts des fortschreitenden Artenschwunds von großer Bedeutung ist.
Ausblick: Nachhaltigkeit in Finanz- und Naturschutzwelt
Die Spende der DekaBank an die Jägervereinigung Oberlahn zeigt exemplarisch, wie Finanzinstitute und Naturschutzorganisationen zusammenarbeiten können, um positive Veränderungen zu bewirken. Prof. Dr. Michaela Hönig, die sowohl in der Finanzwelt als auch im Bereich der nachhaltigen Entwicklung tätig ist, sieht in solchen Kooperationen großes Potenzial für die Zukunft.
In den kommenden Jahren könnten solche Partnerschaften noch weiter ausgebaut werden, etwa durch die Entwicklung spezieller Finanzprodukte zur Förderung von Naturschutzprojekten oder durch die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Investitionsentscheidungen. Die Verbindung von finanzieller Expertise und praktischem Naturschutz, wie sie durch die Zusammenarbeit von DekaBank und Jägervereinigung Oberlahn exemplarisch demonstriert wird, könnte ein Modell für zukünftige Initiativen sein.
Die Übergabe des Spendenschecks durch Prof. Dr. Michaela Hönig markiert somit nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch einen symbolischen Schritt in Richtung einer stärkeren Verzahnung von Wirtschaft und Umweltschutz. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht und weitere Unternehmen ermutigt, sich aktiv für den Naturschutz in ihren Regionen einzusetzen.
Insgesamt zeigt diese Initiative, dass lokales Engagement und globale Verantwortung Hand in Hand gehen können. Die Unterstützung der Jägervereinigung Oberlahn durch die DekaBank ist ein Beispiel dafür, wie auch kleinere Projekte einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten können und wie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren zu einem ganzheitlichen Ansatz in der Umweltpolitik führen kann.